Sicherheitsdilemma in Osteuropa: Russland und die Ukraine mit Sarah Pagung, DGAP

Save-the-Date: 28.04.22 ab 18:30 Uhr

Der russische Krieg in der Ukraine ist eine Zeitenwende. Die letzten 20
Jahre deutscher Sicherheits- und Außenpolitik stehen in Frage. Die USA und die
EU haben Sanktionen gegen Russland verhängt und liefern Waffen an die Ukraine.
Russland fordert vom Westen Sicherheitsgarantien und eine Akzeptanz seiner
Einflusssphäre im postsowjetischen Raum und ist bereit diese mit allen Mitteln
durchzusetzen. Wie konnte es soweit kommen?

Die Gründe dafür wollen wir am 28. April 2022 ab 18:30 Uhr mit
Sarah Pagung, Associate Fellow bei der DGAP, erörtern. Die
Veranstaltung wird ggf. in Präsenz
stattfinden, daher bitten wir schon vorab
um Anmeldungen
unter vos@nwpberlin.de.

Sarah Pagung ist seit Februar 2019 DGAP Associate Fellow. Inhaltlich
arbeitet Frau Pagung vor allem zu russischer Außen- und Sicherheitspolitik
sowie zu Informationspolitik. Bis Dezember 2018 betreute Frau Pagung als
Mitarbeiterin der DGAP mehrere Projekte am Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und
Osteuropa, Russland und Zentralasien, darunter den Gesprächskreis
Russland/Östliche Partnerschaft zu Russischer Außen- und Sicherheitspolitik
sowie das Kooperationsprojekt „A New Western Ostpolitik“ mit der Johns Hopkins
University. Von 2013 bis 2015 war sie zudem als Mitarbeiterin im Carl
Friedrich-Goerdeler-Kolleg
 tätig.

2012/2013 arbeitete sie im Rahmen des European Voluntary Service im
Deutsch-Russischen Austausch St. Petersburg im Bereich der Jugend- und
Erwachsenenbildung. Frau Pagung studierte Politikwissenschaften an der Freien
Universität und promoviert derzeit zu russischer Einflussnahme im Ausland. Sie
ist zudem Lehrbeauftragte der Freien Universität Berlin und als Seminarleiterin
für unterschiedliche Formate im Bereich Politik Europas und Osteuropas tätig.